Wiederherrichtung

Die Wiederherrichtung des Abbaugeländes kann in Renaturierung und Rekultivierung unterschieden werden. Häufig gehen bei der Erschließung einer Abbaustätte landwirtschaftliche oder forstliche Nutzflächen zeitweise verloren, die im Rahmen der Rekultivierung nach Beendigung des Abbaus für die Land- oder Forstwirtschaft wieder ertragsfähig hergerichtet werden. Die Renaturierung bezeichnet im engeren Sinne die Wiederherstellung ehemaliger Rohstoffgewinnungsflächen als Biotope im Sinne des Naturschutzes. Rekultivierung und Naturschutz schließen sich jedoch bei weitem nicht gegenseitig aus. Die Nutzungszäsur durch den Rohstoffabbau bietet häufig die Möglichkeit einer landwirtschaftlichen Folgenutzung im Einklang mit Zielen des Naturschutzes. So genannte produktionsintegrierte Maßnahmen können für Tier- und Pflanzenarten der offenen Agrarlandschaften (zum Beispiel durch eine Extensivierung der Bewirtschaftung) wertvolle Lebensräume schaffen und erhalten.

Je nach Eignung und Lage der Abbaustätte werden auch Bereiche für die Naherholung eingerichtet. Dies kann in Form von Wanderwegen und Aussichtspunkten oder auch Badeseen geschehen.

  • Wiederherrichtung
  • Rekultivierung
  • Kiesgruben und Steinbrüche werden oft als häßliche Wunden in der Landschaft empfunden. Wo Böden offengelegt werden und Kies abgebaut wird, verändert sich ein Landschaftsbild zweifellos. Doch sollte hierbei keineswegs übersehen werden, dass zwar ein bestehender Lebensraum...
  • Wiederherrichtung
  • Renaturierung
  • Der Kiesabbau in vorher unberührter Natur bedeutet nur einen zeitweiligen Einbruch in das Gesamtbild. Sobald ein Abschnitt der zugesprochenen Abbaufläche abgekiest ist, beginnt der Rekultivierungsprozess, in dem die Landschaft wieder aufgebaut oder durch geeignete Maßnahmen...

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